Hyper-V

Windows 10 bietet die Möglichkeit lokale virtuelle Maschinen (kurz VM) zu betreiben. Früher war dies nur auf Serverbetriebssystemen möglich. Soll nun eine VM auf Windows 10, Windows 8 oder 8.1 betrieben werden, so müssen erst noch einige Einstellungen getroffen werden.

Unter Programs and Features (Deutsch: Programme und Funktionen) findet man die Windows Features. Hier wird Hyper-V mit allen Funktionen aktiviert.

Nach der Aktivierung des Features “Hyper-V” benötigt der Rechner einen Neustart.

Ist der Computer neu gestartet, kann man nun den Hyper-V Manager aufrufen. Möchte man nun einfach eine VM installieren (via ISO-Dateien) und diese ohne jegliche großartige Konfigurationen laufen lassen, so wäre die Installation und Konfiguration von Hyper-V nun abgeschlossen. Muss die virtuelle Maschine jedoch ins Internet oder braucht eine Verbindung zu anderen VMs oder dem eigenen Computer, so müssen noch virtuelle Switche konfiguriert werden.

Dazu muss der Virtual Switch Manager aufgerufen werden. Es bieten sich nun drei Formen von virtuellen Switchen an.

External

Creates a virtual switch that binds to the physical network adapter so that virtual machines can access a physical network.

Internal

Creates a virtual switch that can be used only by the virtual machines that run on this physical computer, and between the virtual machines and the physical computer. An internal switch does not provide connectivity to a physical network connection.

Private

Creates a virtual switch that can be used only by the virtual machines that run on this physical computer.

In diesem Blogbeitrag wird die Einrichtung von einem externen Switch erklärt. Die Konfiguration für die anderen Formen verläuft sehr ähnlich.

External Switch

Beim Einrichten des “External Switches” ist darauf zu achten, nicht unten auf Ok oder Apply zu klicken, sondern auf “Create Virtual Switch”.

 

Wichtig ist, bei dem “Connection type” auf das “External network” zu achten. Je nachdem hat man möglicherweise mehrere Netzwerkadapter, wie z.B. ein Wireless-LAN. Grundsätzlich wird empfohlen immer eine vernünftige LAN-Verbindung auszuwählen.

Ist der Switch fertig konfiguriert, wird einmal die Verbindung des Netzwerkadapters unterbrochen.

Nun ist ein weiterer Netzwerkadapter in dem Netzwerk und Freigabe Center (Englisch: Network and Sharing Center) hinzugekommen. Das ist der virtuelle Switch, worüber nun die Verbindung für den Client und die virtuelle Maschine läuft.

Um zu schauen, ob der Netzwerkadapter auch richtig funktioniert, kann die CMD (Command Prompt) aufgerufen und der Befehl “ipconfig” oder “ipconfig /all” ausgeführt werden. Es werden die IP-Adressen der verbundenen Netzwerkadapter aufgelistet.

Bildnachweise

By |2017-01-27T11:35:41+02:00July 27th, 2016|Sonstiges|0 Comments

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IT-Systemadministrator, Experte für: Hyper-V, Windows PowerShell, Active Directory, Windows Server

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